Versionierung & Revisionsführung
Werden alle Plan-Indizes lückenlos gehalten? Werden sie in einem Dokumentenknoten gebündelt und automatisch revisioniert? Bleibt jede einzelne Dateiversion langfristig zugreifbar?
Die Auswahl eines Projektkommunikationssystems (PKS, auch Common Data Environment, CDE) entscheidet darüber, ob ein Bauprojekt geordnet, nachvollziehbar und rechtssicher abgewickelt wird - oder ob Plan-Indizes, Mail-Anhänge und Excel-Listen am Ende den Streit produzieren. Diese Seite gibt eine strukturierte Übersicht der Kriterien, die unsere Kunden seit 2001 als entscheidend benannt haben.
Ein gutes PKS muss in vier Dimensionen überzeugen. Wer nur die Funktionsliste prüft, übersieht typischerweise Betriebsaspekte (Support, SLA, Roll-out-Aufwand) oder regulatorische Fragen (DSGVO, ISO 27001, Datenresidenz). Wir empfehlen, alle vier Säulen parallel zu bewerten - und Gewichtungen je nach Projektgröße vorzunehmen.
Diese Liste ist die Verdichtung von Anforderungen, die uns Bauherren, Generalunternehmer, Planer und Projektsteuerer in über zwei Jahrzehnten genannt haben. Verwenden Sie sie als Grundlage für ein Lastenheft oder eine Bewertungsmatrix gegen Anbieter.
Werden alle Plan-Indizes lückenlos gehalten? Werden sie in einem Dokumentenknoten gebündelt und automatisch revisioniert? Bleibt jede einzelne Dateiversion langfristig zugreifbar?
Granular bis auf Feldebene? Pro Projekt, pro Planklasse, pro Firma? Wie aufwändig ist die Pflege bei 50+ Beteiligten?
Konfigurierbare Plan- und Dokumentenläufe mit Fristen, Eskalation und Wiedervorlage. Benachrichtigungen per E-Mail oder Inbox - und steuerbar.
Wer hat wann was geladen, geöffnet, geändert, freigegeben? Manipulationssicher und gerichtsverwertbar - das schützt bei Streitfällen.
Viewer im Browser, ohne lokale CAD-Lizenz. Dokumente markieren und mit grafischen und Textanmerkungen versehen - direkt im PKS.
Auftragsverarbeitungsvertrag, TOM, Datenresidenz in der EU, ISO-Zertifikat des Hosters und der Software-Entwicklung.
DE/EN als Minimum, weitere Sprachen pro Projekt. Wichtig für internationale Joint Ventures und ausländische Nachunternehmer.
SLA mit definierter Erreichbarkeit (z. B. 99,9 %). Backup, Disaster Recovery und transparente Wartungsfenster.
Wie schnell ist ein neuer Nachunternehmer aktiviert? Gibt es Self-Service, Quick-Start-Anleitungen, Schulungsvideos?
Lizenz + Hosting + Customizing + Schulung + Support. Vorsicht bei Pro-User-Modellen: bei vielen Nachunternehmern eskalieren die Kosten.
Wie weit lässt sich das System Ihren Prozessen anpassen? Sind eigene Felder, Workflows und Reports konfigurierbar - oder Code-Anpassung nötig?
Erreichen Sie echte Menschen mit Bauverständnis? Reaktionszeiten unter 4 Stunden? Gibt es einen festen Ansprechpartner?
Erstens: Bewerten Sie nicht nur Features, sondern auch Anbieter-Stabilität. Ein PKS begleitet Sie typischerweise 3-8 Jahre - die Frage, wer das Produkt in dieser Zeit pflegt, ist mindestens so wichtig wie die heutige Funktionsliste. Zweitens: Lassen Sie sich nicht von Slide-Demos überzeugen, sondern fordern Sie eine Sandbox mit Ihren echten Plan-Daten an. Drittens: Beziehen Sie spätere Schlüssel-Anwender (Bauleitung, GU-Planer, Nachunternehmer-Koordination) früh in die Bewertung ein - diese kennen die Lücken zwischen Marketing und Wirklichkeit.
In einer Demo zeigen wir Ihnen gern, wie DOC.project diese Kriterien adressiert. Die Funktionen finden Sie in der DOC.project Funktionsübersicht und die Konditionen unter Preise 2026.
"Bei der Wahl des Projektkommunikationssystems für den Bau der Küstenautobahn A 20 ging DOCby.net aufgrund des besten Preis-Leistungs-Verhältnisses als geeignetster Bewerber hervor."
"Die Projektplattform DOC.project ist sehr gut strukturiert; der Projektbaum kann selbst gestaltet werden und auch im Nachhinein ist das System so flexibel, dass externe Ordner ohne Probleme eingepflegt werden können. Das Einstellen von Revisionen klappt sehr gut."
"Im Gegensatz zu anderen Projektkommunikationssystemen, bei denen häufig schon der Zugang sehr umständlich ist, sind die Workflows und Genehmigungsprozesse bei DOC.project wesentlich besser abgebildet; dies ist ein großer Vorteil."
Faustregel aus unserer Erfahrung: ab etwa 5 Millionen Euro Bauvolumen oder ab 10 dauerhaft beteiligten Firmen lohnt sich ein eigenständiges PKS. Darunter reichen oft DMS-Funktionen mit Plan-Workflows - solange Audit-Trail und Versionierung sauber laufen.
Ein Common Data Environment (CDE) ist der Begriff der ISO 19650 für eine gemeinsame Datenumgebung im BIM-Kontext. Ein PKS ist die deutschsprachige Bezeichnung, die Planmanagement und Workflows in den Vordergrund stellt. In der Praxis überlappen sich die Begriffe stark.
Modelle reichen von Pauschal-Projektlizenzen (z. B. ab 300 € / Monat) bis hin zu Pro-User-Modellen (ab 30 € / User). Bei vielen Nachunternehmern empfehlen wir Pauschal- oder Tier-Modelle - sonst eskaliert die User-Pflege. Transparente Tiers für DOC.project finden Sie unter Preise 2026.
Für die meisten Bauherren ist Cloud-Hosting in einem ISO-27001-zertifizierten deutschen Rechenzentrum die richtige Wahl. On-Premise ist sinnvoll bei besonders hohen Sicherheitsanforderungen (z. B. KRITIS, Verteidigung) oder bei Konzernen mit eigenem RZ-Betrieb. DOC.project unterstützt beide Varianten.
Vom ersten Lastenheft bis zur Pilot-Entscheidung sollten Sie 8 bis 14 Wochen einplanen. Inklusive Workshops, Sandbox-Tests, Referenzgesprächen und TCO-Vergleich. Wir unterstützen diesen Prozess gerne neutral - sprechen Sie uns an.
In einem 60-Minuten-Workshop gehen wir Ihre konkreten Anforderungen anhand der Checkliste durch und liefern eine erste Bewertungsmatrix. Kostenfrei, ohne Verkaufsdruck.
Ein Formular für alle Anfragen - wir melden uns binnen 1 Werktag.