FAQ
Häufige Fragen zu DOC.ai
Antworten zu den Themen, die in Erstgesprächen am häufigsten kommen: Modelle, Daten, Lizenz, DSGVO, Integration. Wenn Ihre Frage nicht dabei ist - schreiben Sie uns.
Welche KI-Modelle setzt DOC.ai ein?
Standard ist Claude Sonnet (für Geschwindigkeit) oder Claude Opus (für schwierige Analysen) - aufgerufen über das Claude Code CLI gegen Ihr bestehendes Abo. Auf Wunsch verwenden wir die OpenAI-API (GPT-4o, GPT-4.1) oder lokal gehostete Modelle wie Llama 3 oder Mistral. Das Modell ist eine Konfigurationsfrage, nicht eine Architekturfrage - DOC.ai-Workflows funktionieren mit allen drei Varianten.
Wer sieht meine Daten?
Im Standard-Modus erreicht jede Anfrage Anthropic (für Claude) bzw. OpenAI (für GPT) zur Verarbeitung. Trainingsdaten werden dabei nicht erzeugt - das ist in den Geschäftsbedingungen beider Anbieter ausdrücklich ausgeschlossen. Wer das nicht riskieren will, betreibt DOC.ai on-prem: dann verlässt keine Anfrage Ihr Rechenzentrum. Wir besprechen mit Ihnen, welcher Modus zu welcher Information passt.
Brauche ich ein eigenes Claude- oder OpenAI-Abo?
Für die Cloud-Variante: ja. Sie brauchen einen Zugang zu einem KI-Dienst - wir empfehlen ein Claude-Abo (die „Claude Code Subscription"), weil es bei regelmäßiger Nutzung deutlich günstiger ist als die nutzungsabhängige Abrechnung über die OpenAI-Schnittstelle. Um die technische Einrichtung müssen Sie sich nicht kümmern: Das übernimmt Ihre IT-Abteilung einmalig, danach läuft die Anmeldung im Hintergrund. Wer die On-Prem-Variante wählt - also den Betrieb komplett im eigenen Haus - braucht gar kein Abo, sondern einen leistungsfähigen Rechner mit Grafikkarte (GPU), auf dem das KI-Modell lokal arbeitet.
Wie hängt DOC.ai mit DOC.mobile und DOC.project zusammen?
DOC.ai ist eine eigenständige Produktlinie - aber wir integrieren sie über die REST-API mit DOC.mobile. Mängel-Klassifikation übergibt Ergebnisse zurück an DOC.mobile; Bautagebuch-Assist liefert in das Mobile-Bautagebuch; perspektivisch übernimmt DOC.ai Aufgaben aus den Workflows von DOC.project. Sie bleiben in einer Plattform-Welt.
Was, wenn die KI Quatsch sagt?
Wir gehen davon aus, dass es passiert - und konstruieren die Workflows entsprechend. Jedes DOC.ai-Ergebnis ist Entwurf, niemals Endprodukt: Reports verlinken Quellen, GAP-Scores sind nachvollziehbar, Empfehlungen werden begründet. Ihre Fachverantwortlichen prüfen, korrigieren und übernehmen. Halluzinationen sind so kein Vertrauensbruch, sondern erkennbare Datenpunkte.
Ist DOC.ai DSGVO-konform?
Ja. Auftragsverarbeitungsvertrag mit DOCby.net ist Standard. Für US-Anbieter (Anthropic, OpenAI) kommen Standard Contractual Clauses zur Anwendung. Datenflüsse sind dokumentiert - Sie wissen jederzeit, welche Felder welchen Anbieter erreichen. Wer auf Nummer sicher gehen will, betreibt DOC.ai on-prem: dann findet keine Verarbeitung außerhalb Ihres Rechenzentrums statt.
Was kostet DOC.ai?
DOC.ai wird pro Nutzer und Jahr lizenziert. Der Vergabe-Agent ist als Einstieg gedacht und schon ab kleinen Teamgrößen wirtschaftlich. Konkrete Preise stellen wir auf Anfrage - wir richten sie an Nutzeranzahl, gewähltem Modell-Modus (Cloud oder on-prem) und Integrationstiefe aus. Sprechen Sie uns an: Kontakt.
Können wir DOC.ai selbst trainieren?
Selten nötig - und meist nicht der richtige Weg. Wir konfigurieren das Datenmodell, die Prompts und die Workflows. Das generelle Sprach- und Weltwissen kommt vom LLM und bleibt aktuell, weil wir auf das jeweils neueste Modell wechseln können. Wenn Sie wirklich spezifische Fachbegriffe brauchen, lassen sich Beispieldaten in Form von Few-Shot-Vorlagen einbringen - ohne klassisches Training.